Familie - Franken Bürger

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Familie

Familienpoltische Grundsätze

Im Grundgesetz steht: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates.
Dies ist unsere Verpflichtung. Homo-Ehe, Gender Mainstreaming und Sexismus sind Erscheinungen der heutigen Gesellschaft, die zwar hinzunehmen, aber aus jeglicher staatlichen Förderung herauszunehmen sind.

Daher ist ganz klar, daß alle staatliche Gesetzgebung und Förderung in erster Linie Ehe- und Familie,  also der Ehe aus Mann und Frau, aus der Kinder entstehen, zu unterstützen haben. Hier ist die klare Positionierung der AfD und diverser Kinderschutzorganisationen zu begrüßen und  gegen Angriffe jener rot-grünen 68er Kräfte, deren destruktiven Geisteshaltung leider auch in vielen Unionskreisen verbreitet sind, zu unterstützen. Diese Atomisierung der westlichen Gesellschaft in Lebensabschnitts-Beziehungen, Patchwork- und Teilzeit-"Familien" usw. sind es, die zu Verunsicherung und sozialer Verelendung führen, bzw. einen übergroßen finanziellen und logistischen Aufwand im Sozialstaat verursachen und somit notwendige echte Familienförderung behindern. Klar ist, daß diese grundsätzlichen Veränderungen nicht von heute auf morgen funktionieren und im Zweifel, sozial großzügige, Übergangslösungen benötigen. Auch ist auf der gesellschaftspolitischen Diskussionsebene die unheilige Allianz aus linkem Feminismus, Gender-Ideologie und kapitalgesteuerten Wirtschaftsinteresse, ähnlich wie bei der Einwanderungsthematik, im Zusammenhang zu stellen. Siehe die Losung: Konservativ geht nur sozial!

Hier einige Sofortmaßnahmen, die eine Wende einleiten könnten.



Zum aktuellen Streit zum Betreuungsgeld
Erstens, das Betreuungsgeld von erst 100, später 150 Euro ist nur Kosmetik, notwendig wäre eine Festlegung des Elterngeldes auf mindestens 500 Euro  ansteigend bis  50 % des Durchschnittsgehalts des vorangegangen Jahres, allerdings mit der zeitlichen Erweiterung
auf 3 Jahre. Als Orientierungswert sind hier 1.500 Euro zu fordern.


Zweitens, geht es beim Betreuungsgeld nur um die familiäre Betreuung der unter 3-jährigen,
der Begriff „Kita-Ausbau" betrifft alle Betreuungseinrichtungen, daher sollten die
allgemein geläufigen und klareren Begriffe verwendet werden:


Kinderkrippe
Kindergarten
Kinderhort

Kinderkrippe als Angebot für unter 3-Jährige Kinder nur für wenige Stunden zur Entlastung der Mutter zu deren Erholung und ggf. Weiterbildung in Alltagsgestaltung, ähnlich dem Landfrauenvorschlag. Längere Betreuung  nur in familiären Notfällen. (vorerst im größerem Maße in den Problem-Vierteln der Großstädte, längerfristig aber nur für problematische Elternhäuser mit psychischen oder Gewalt-Problemen, Tod eines Elternteil usw.  Nähere Definitionen durch Fachleute wie Kinderpsychologen, Jugendamt usw.) Kinderkrippen in Universitäten sind aber durchaus Wert gefördert zu werden, um zu lange Studiums-Ausfallzeiten zu vermeiden Ebenso sollten Betriebsgrippen in Pflege- und Krankenhauseinrichtungen gefördert werden, um mehr Frauen in diesen Berufen eine Chance zu geben. Ein flächendeckender, ideologisch, oder rein wirtschaftsorientiert motivierter Ausbau ist auch wg. den Kosten von über 10.000 Euro pro Ganz-Tages-Platz im Jahr unproduktiver, als die geforderten Familienleistungen und deshalb auch abzulehnen. Selbstredend sind die Kommunen von dem kostenintensiven Rechtsanspruch wieder zu befreien.

Kindergarten als möglichst flächendeckende erste Bildungseinrichtung für das Alter 3-5 Jahre, dieser sollte möglichst kostenfrei für alle Familien mit einem Haushaltseinkommen unter dem im jeweiligen Stadt- und Landkreis liegenden Durchschnitt sein, bei allen anderen sollten die Gebühren maximal 10 % fürs erste und 5 % für jedes weitere Kind, des über dem Durchschnittsgehalt liegenden Gehalts-Anteils liegen. Ausdrücklich soll hier noch hingewiesen werden, daß gerade auch aus „bildungsfernen" Schichten eine Kinderbetreuung ab 3 Jahre für möglichst viele Kinder anzustreben ist und durch eine Kostenfreiheit auch gewährleistet sein muß, ggf. auch mit einer Verpflichtung. Hier ist der bereits vorhandene Rechtsanspruch auch sinnvoll.

Kinderhort als ebenfalls flächendeckende Bildungseinrichtung für das Alter 6-12 Jahre, dieser sollte ebenfalls möglichst kostenfrei für alle Familien mit einem Haushaltseinkommen unter dem jeweiligen Durchschnitt des jeweiligen Stadt- und Landkreis sein, siehe Kindergarten. Auch hier ist ein Rechtsanspruch sinnvoll, leider wird der vorhandene Mangel kaum thematisiert, obwohl gerade in der Grundschulzeit eine qualifizierte Betreuung notwendig ist und es an sehr vielen Orten nicht ausreichend Plätze gibt. Auch die Qualität läßt hier häufig zu wünschen übrig. Die sogenannte Ganztagsschule kann nur Ergänzung, niemals Ersatz für einen Kinderhort sein, da eine Betreuung während der Ferien gewährleistet sein muß.


Auch ist auf die, eigentlich garantierte, Lernmittelfreiheit hinzuweisen, daß wirklich alle Lernmittel die nicht verbraucht werden auch gestellt werden. Hier hat sich in den letzten Jahren die Unsitte eingeschlichen, daß neben Schreibmaterial und Schulhefte auch noch Bücher, Atlanten und Arbeitshefte von Eltern gekauft werden müssen und sogenanntes Kopiergeld verlangt wird, und dies gerade noch stärker an weiterführenden Schulen, dies und überteuerte Klassenfahrten dienen sicherlich nicht der von allen Parteien so propagierten Chancengleichheit, die damit dann getrost auch unter den Punkt „Heuchelei" aufgeführt werden kann.

Somit ist es kein Widerspruch, die Krippe für alle unter 3-Jährige eher abzulehnen und als Ausnahme zu definieren und damit für ein Betreuungsgeld bzw. für eine Erweiterung des Elterngeldes wie oben aufgeführt zu sein, aber trotzdem mit aller Vehemenz den Ausbau der Kinderbetreuung zu fordern, eben für Kinder ab
3 Jahre.

Überhaupt ist Familienpolitik stärker nach der Wirkung und Ursachen auszurichten. So ist die derzeitige Staffelung des Kindergelds grundsätzlich falsch, da es zu viele kinderlose Paare gibt. Befragungsergebnisse junger Paare zum Kinderwunsch  haben gezeigt, daß es viele Kinderlose gibt, die Kinder möchten und weniger Eltern, die ein oder zwei Kinder haben, die dann mehr Kinder haben möchten. Also scheint der Schritt zum ersten Kind der schwierigste zu sein. Daher wird gefordert:

Für wie oben bereits formuliert, für ein bis zu 3-jährigies Elterngeld von mindestens 500 Euro
für Nichterwerbstätige und
mindestens 50 % vom letztmaligen Brutto-Einkommen,
des betreuenden Elternteil, mit einem Höchstsatz von 1500 Euro
(heutiges Elterngeld hat einen Höchstsatz von 1800 Euro, wird aber nur 1 Jahr bezahlt).

Das Kindergeld sollte beim ersten Kind erheblich auf 350 Euro erhöht werden, für das zweite Kind kann es auf dem derzeitigen Stand auf ca. 200 Euro bleiben, die höheren Sätze für das dritte, vierte und jedem weiteren Kind sind auf den Satz des zweiten Kindes anzugleichen, da hier nur Mitnahme-Effekte insbesondere bei  „bildungsfernen"- und Migranten-Familien zu beobachten ist. Bei den Hartz 4-Sätzen sind ebenfalls für das erste Kind höhere und insbesondere auch für während des ALG 2-Bezugs geborene weitere Kinder eher geringere Sätze als heute zu bezahlen, um falsche Anreize zu minimieren. Unser demographisches Problem besteht in erster Linie wg. den vielen kinderlosen Paaren, von denen aber viele durchaus einen Kinderwunsch haben aber Angst vor dem sozialen Abstieg haben. Da in der Tat der Einkommensverlust bei der elterlichen Kinderbetreuung zu Hause, beim ersten Kind bisher am Höchsten ist.
Die künstliche Befruchtungen von unfruchtbaren Elternteilen ist komplett zu bezahlen.
Insofern war die Intention vom einkommensabhängigen Elterngeld richtig und sollte gerade von einer bürgerlichen Wählergemeinschaft einer linkssozialistischen Gleichmacherei bevorzugt werden.
Da bei Kinderbetreuung und Bildungs-Einrichtungen für über 3-jährige Kinder oben bereits eine Kostenfreiheit zumindestens für unterdurchschnittliche Einkommen gefordert wurde, sehe ich die Steigerung des Kindergelds nur für das erste Kind  als ausreichende aber wichtigste Anerkennung, die der Staat den Menschen nach Umstellung ihres Lebens, zu einer wahren Familie,  geben kann.

Anrechnung der Erziehungszeit und Aufstockung der   Rentenpunkte   bei Teilzeitbeschäftigung der Eltern für das  erste Kind 10 Jahre, für  jedes weitere Kind jeweils 3 Jahre.


An diesen Politikbeispiel ist nahezu schulbuchmäßig erkennbar, wie eher linke, feministische, vorgeblich im Interesse der Frauen argumentierende Kräfte sich zum Steigbügelhalter der Kapitalinteressen machen, in dem sie eine möglichst vollständige
(Aus)-Nutzung der weiblichen Arbeitskraft fordern.



Man kann es auch auf folgenden Nenner bringen:

Familien statt Globalisierungsnomadentum!



 
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