Landwirtschaft - Franken Bürger

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Landwirtschaft

Bauerntum statt Agrarindustrie!
Umwelt und Verbraucherschutz als oberste Priorität der Landwirtschafts-Politik


Schon seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts sollte allen Experten klar sein, daß eine intensive großräumige Landwirtschaft wenn überhaupt nur kurzfristige Vorteile bringt.
Damals mußten tausende US-Farmer ihre angestammten Gebiete verlassen, da die großflächige Umwandlung in Farmland ohne gegliederter Landschaft zu Bodenerosion durch  Wind und Wasser und damit zum Verlust des fruchtbaren Bodens führte.
Ein Massenunfall auf einer Autobahn in Mecklenburg, durch einen Staubsturm im Frühjahr 2011,
hat dies eindrucksvoll in Erinnerung gerufen.

Berichte über überhöhten Uranfunde im Grundwasser durch Phosphatdünger der Landwirtschaft gehen in die gleiche Richtung.
Wir benötigen eine nachhaltige und kleinteiligere  Landwirtschaft. Es sind maximale Ackergrößen festzulegen, die durch mindestens zwei Meter breite Heckenstreifen zu unterbrechen sind. Hier können z.B. die historischen Hag-Landschaften Altbayerns Vorbild sein. So sollte es z.B. verbindlich werden, daß  an Straßen und Feldwegen  insbesondere bei ehemaligen LPG-Flächen ebenfalls Baum- und Heckenstreifen anzulegen sind. Dies wäre auch aktiver Artenschutz für viele Tierarten.

Hierzu ist es aber notwendig einen klaren Trennungsstrich zwischen echten Bauern, sprich bäuerlich geführten Familienbetrieben mit möglichst naturnaher und tierschutzgerechten Tierhaltung, im Idealfall unter Bio-Bedingung und den leider heute immer noch durch die Euro-Union subventionierten Agrarfabriken zu ziehen.
Es kann nicht sein, daß wir Steuergelder für Geflügel-Stall-Anlagen mit Tierzahlen einer Großstadt und Schweinemastanlagen mit Tausenden Tieren ausgeben, die  qualitativ minderwertiges und pharmazeutisch überbelastetes Fleisch verkaufen, obendrein auch noch mit unmenschlichen Arbeitsbedingung in den angeschlossenen Groß-Schlachthöfen. Daher sollten in der Tierproduktion jene Vorschriften für alle gelten, die heute wohl nur für Bio-Betriebe gelten, und dies europaweit. Hier sollte nicht vorhandenes Wissen in der Bauernschaft durchaus in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen und der Tierschutzpartei wiederbelebt werden und diesen auch mehr Einfluß auf die Gesetzgebung im Landwirtschaftsbereich ermöglicht werden. Diese Menschen sind bei den Franken-Bürgern auf jeden Fall willkommen.  
Bei aller EU-Kritik ist nicht zu verschweigen, daß es gerade unsere Agrar-Lobbykraten sind, die Reformbestrebungen die Subventionen nicht mehr pro Hektar sondern pro Betrieb zu gestalten, verhindern.

Mit der EU-Landwirtschaftspolitik ist eine ganze Entwicklung der letzten Jahrzehnte in die falsche Richtung gegangen.

Gerade als regionale und kommunale Bürger-Vereinigung ist hier auf die Genehmigungsstellen hinzuwirken, daß derartigen Agrarfabriken keine Baugenehmigungen mehr erhalten und deren Befürworter in der Öffentlichkeit auch als solche enttarnt werden.

Die zu Ostern 2012 steigenden Eierpreise als Folge der Verknappung der Eier-produktion durch das Verbot der Käfighaltung hat gezeigt, daß echte Bauern von einer Schließung der Agrarfabriken in allen Bereichen profitieren würden.
Wenn es aufhört, daß in diesem Land Menschen zu Armutslöhnen arbeiten müssen, so ist es dann auch vertretbar, wenn ein Ei eben 25 Cent kostet, und das kg Fleisch nicht für 3.99 Euro verramscht wird.

Tierschutz und Nutztierhaltung dürfen sich nicht ausschließen sondern müssen sich gegenseitig befruchten. Vernünfige Tierschutzorganisationen sind als Beratungsquelle für tiergerechte Tierhaltng heranzuzuziehen um GEMEINSAM mit den Bauern neue verbesserte Haltungsvorschriften zu entwickeln. Brandschutz ist auch für Stall-Neubauten einer höheren Priorität einzuräumen. Klagewellen radikaler Tierschützer gegen Bauern, deren Ställe ohne Fremdverschulden abgebrannt sind, sind aber als übertrieben abzulehnen.

Ein weiterer nichtzu unterschätzender Aspekt ist die durch die Überschußexporte der Agrarindustrie ausgelösten Rentabilitätsproblemen für afrikanische Kleinbauern, die dann in die großen Städte fliehen um dort dann durch Heilsversprechnungen der Schlepptermafia nach Europa gelockt werden. Mittlerweile gibt es zwar ähnliche Denkansätze von Minister Müller, inwieweit sich die durchsetzen hängt natürlich von dem Entzug vor Beeinflussung durch Lobbygruppen ab.


Hier wird deutlich, daß viele Themen zusammenhängen und das Lösungen jenseits der bisherigen politischen Lager möglich sind.
Eine Ausführlichere Abhandlung des Themas hat der Initiator in seinem Werk "Vom Land der Dichter und Denker zum Land der Heuchler und Blender" publiziert.
https://www.neobooks.com/ebooks/juergen-b--schmoltner-vom-land-der-dichter-und-denker-zum-land-der-heuchler-und-blender-ebook-neobooks-AVDUVYThepzDKjNdYIJh?toplistType=undefined

Alle langjährigen Bundestagsparteien sind da aber in ihren Tabus und „Alternativlosigkeiten" gefangen und daher ist eine „echte Opposition" notwendig, und dies nicht nur in Franken! Hier wird sich zeigen, ob die AfD eine Alternative sein kann.


 
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