Neuordnung der Länder - Franken Bürger

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Neuordnung der Länder

Leitlinien für eine Neuordnung der
deutschen Länder


Die insbesondere in den neuen Bundesländer teilweise schon mehrmals aus falsch verstandenen Kosteneinsparungszwang vollzogenen Kreisreformen, die regelrechte Monsterkreise geschaffen haben ist abzulehnen. Gerade dünner besiedelte Gebiete müssen auch erreichbare und überschaubare Kreis- und Gemeindeverwaltungen haben. Es kann auch nicht sein, daß durch die verfehlte Wirtschaftspolitik die überlaufenen Ballungsraumkreise auch noch mit steigenden politischen Gewicht belohnt werden sollen. Hier ist eine mögliche ungleiche „Wertigkeit" von Stimmen eher verkraftbar, wie eine ungleiche Wertigkeit von Regionen. Noch dazu wenn man bedenkt, daß viele Einwohnerzuwächse nur auf Zuwanderung und weniger durch organisches Eigenwachstum entstanden sind.  
Auch die vom Fränkischen Bund zurecht bemängelnde Konzentration der Spitzenforschung und der Hochschulen sind Ursache für die ungleichen Wanderungsbewegungen, so kann es nicht sein, daß von 25 Spitzenforschungsinstituten lt. Fränkischen Bund 21 in Oberbayern und kein einziges im jetzigen Bezirk Oberfranken liegt. Eine generelle Umverteilung der Studienplätze wird in den Grundsätzen zur Bildung und Forschung erläutert.
Der Länderfinanzausgleich im Bundesrat ist ein ständiges Ärgernis, Folgeschäden der kommunistischen DDR-Regierung dürften weitgehend ausgeglichen sein, und der größte Pro-Kopf-Nettoempfänger ist kein ostdeutsches Bundesland sondern der Stadtstaat Berlin. Daher ist der Länderfinanzausgleich zu minimieren. Auch durch eine Neuordnung der Bundesländern. In folgender Zusammenstellung, die als Vorschlag zu sehen ist.


Hanse-Freistaat mit den Küstenkreisen zwischen Bremen und Hamburg, die jetzigen Stadtstaaten Bremen und Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg evtl. mit der Hansestadt Stralsund.
Brandenburg-Preußen mit Brandenburg, Berlin, Vorpommern, den Norden von Sachsen-Anhalt, sprich den Bereich Magdeburg, Altmark, Burgenlandkreis und Kreis  Wittenberg.
Nord-Rheinland als eigenständiges Land des jetzigen Bezirk Nordrhein erweitert um das westliche Ruhrgebiet um ein Rhein-Ruhr Regionalparlament zu ermöglichen.
Niedersachsen-Falen mit restlichen Bezirk Westfalen-Lippe mit dem östlichen Ruhrgebiet ab Dortmund, einschließlich des niedersächsischen Gebiete Kreis und Stadt Osnabrück, Stadt und Landkreis Hannover, dem Emsland, Ostfriesland, Oldenburg, die Lüneburger Heide, Weserbergland mit Göttingen, sowie Nordhessen mit Kassel und  Marburg.

Freistaat Sachsen-Thüringen mit dem Südteil von Sachsen-Anhalt, Harzvorland, Halle und Dessau aber ohne die Kreise Hildburghausen, Sonneberg und Vogtland.
Rheinpfalz-Hessen-Moselfranken mit Saarland, Südhessen mit Raum Frankfurt, Wetterau und Fulda sowie Mannheim, Heidelberg und der Kurpfalz, sowie dem jetzt bayrischen Aschaffenburg.
Ost- und Main-Franken, einschließlich Kreise Hildburg-hausen, Sonneberg und Vogtland sowie der jetzt zu Baden-Württemberg gehörenden Region Hohenlohe Franken.
Baden-Württemberg-Schwaben einschließlich bayrisch-Schwaben, da es zum alemannischen Mundartraum gehört.
Freistaat Bayern bestehend aus den restlichen Bezirken Oberbayern, Niederbayern Oberpfalz.

Die Länderbezeichnungen sind natürlich nur ein Vorschlag, hier sind Änderungen wie
die Neugliederungen selbst durch Volksabstimmungen durchzuführen.

Besonders die Neuordnung im Rhein-Main- und Rhein-Neckarbereich und die Auflösung der Stadtstaaten sollen Regionalparlamente der jeweiligen Ballungsräume ermöglichen, ohne Gebietskörperschaften unterschiedlicher Bundesländer verwalten zu müssen. Außerdem gibt es dann weniger Probleme mit Polizei-Zuständigkeiten in Ballungsräumen, welche sich bisher bei der
zunehmenden Banden- und Wirtschaftskriminalität lähmend auswirkten.


 
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