Religion und Volk - Franken Bürger

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Religion und Volk

Religion und Glaube, Volk und Geschichte

Im Grundgesetz ist die Religionsfreiheit festgeschrieben, ob sich die Väter des Grundgesetz über Einwanderer aus der ganzen Welt Gedanken gemacht haben ist nicht verbrieft aber eher unwahrscheinlich. Wir sind heute mit der Problematik konfrontiert, daß es einerseits eine politisch extreme Richtung des Islam, den Islamismus gibt, andererseits sich bereits über 4 Millionen Moslems in Deutschland befinden. Diese berufen sich auf die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Religionsausübung und bauen deshalb auch imposante Moscheen, die durchaus als Machtinstrument gesehen werden können.
Religion sollte schon aus historischen Gründen reine Privatsache sein. Gerade wir Deutsche haben durch den Gegensatz von evangelischen und katholischen Glaubens im Rahmen der Reformation und den auch daraus entstandenen 30-jährigen Krieg leidvolle Erfahrungen machen müssen. Diese sind in manchen Regionen noch heute zu spüren. Auch die historisch viel zu späte Reichseinigung ohne Österreich kann auch als Folge des Gegensatzes zwischen evangelischen Norden (Preußen) und katholischen Süden (Bayern und Österreich) gesehen werden. Bayern schloss sich zwar unter König Ludwig II wohl auch unter dem Einfluß von Richard Wagner dem Reich an, aber bis heute ist der starke Drang zur Eigenständigkeit und die latente Angst von der Vorherrschaft der "Preissn" in Bayern stark verbreitet. Auch der mentale Unterschied zwischen dem protestantischen Preußen und dem katholischen Rheinland haben sich noch bis ins 20. Jahrhundert ausgewirkt, so wird Adenauer nachgesagt, daß er kein gutes Haar am "heidnischen" Berlin gelassen hat und hinter Berlin soll für ihn Asien begonnen haben, vielleicht hat der Kölner Alt-OB auch deswegen als Kanzler keine großen Anstrengungen für die Deutsche Einheit getätigt. Auch wenn heute eine weitgehende Entfernung zwischen unserem Volk und dem dogmatischen Christentum stattgefunden hat, sind  heute noch, wenn auch eher harmloser Natur, Gegensätze zwischen Ost und West vorhanden, die aus dieser Zeit stammen.
Um aber zukünftige Konflikte und Rechtsanspruche durch neue aufstrebende Religionsgemeinschaften zu vermeiden, ist eine strikte Trennung von Staat und Kirche notwendig. Auch gerade deshalb ist eine wertorientierte politische Gruppierung notwendig, die weder das "Christliche" für sich alleine, noch konservative Werte ausschließlich auf das Christentum bezogen sieht.

Abschaffung der Kirchensteuer!
Daraus resultiert natürlich auch eine Abschaffung des Pflicht-Religions-Unterreicht, somit erledigt sich auch die Debatte um einen Islam-Unterrichts an deutschen Schulen. Den vom türkischen Staat bezahlten Ditib-Imanen ist die Tätigkeit in Deutschland schnellstens zu untersagen. Stattdessen ist der von den Landfrauen eingeforderten Lebensführung- und Hauswirtschafts-Unterricht  zu fördern. Eine allgemeine, von den Grünen kürzlich geforderte Abgabe, die dann womöglich allen, auch den nichtdeutschen Religionsgemeinschaften zu Gute käme ist ebenfalls abzulehnen. Vielmehr ist der institutionelle Einfluß einzudämmen, denn die oben genannten sozialen Aufgaben sind eigentlich Aufgaben des Staates, in der Regel der Städte und Gemeinden. Daher ist zu überlegen, in wieweit die eingesparten Gelder der Kirchensteuer, durch geringfügig höhere Gemeindesteuer und Sozialabgaben kompensiert werden können und vom Steueraufkommen ein höherer Anteil an die Städte und Gemeinden abgezweigt werden kann, um Schulen, Kindergärten sowie Unterhaltskosten für kulturell wertvolle Kirchen und Klöster zu erhalten.  Die Umstellung der Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden wurde auch in den "wirtschaftspolitischen Grundsätzen" thematisiert, hier ist auch der Wegfall der Kirchensteuer zu berücksichtigen.

Atheistische Bestrebungen nach Enteignung der Kirchen sind natürlich abzulehnen, die Kirche wird vielmehr nach Abschaffung der Kirchensteuer sich auf ihre eigentlichen Aufgaben beschränken müssen und dadurch wieder mehr zur Volkskirche werden müssen oder an Bedeutung verlieren. Auch der Alleinvertretungsanspruch  der katholischer Kirche und der EKD für alle Christen wird sich dann relativieren und der Wettbewerb mit häufig noch wertorientierteren Freikirchen wird sicherlich Veränderungen bringen.
Also weniger Brot für die Welt, sondern mehr Seelenheil für unsere Gläubigen! Da dann viele als Sehenswürdigkeiten und  Kulterbe-Stätten geschützte Kirchenbauten von dieser nicht mehr unterhalten werden können, muß dies vom Staat ausgeglichen werden. Dies kann entweder als Übereignung an eine staatliche Verwaltung ähnlich der bestehenden Verwaltung für Burgen und Schlösser in Bayern, oder auch durch eine gemeinnützigen Stiftung im Stil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gelöst werden. Viele Gläubige werden außerdem nach Wegfall der Kirchensteuer sicherlich einen Teil des ersparten Geldes an Ihre Kirchengemeinde vor Ort geben, und das bisher eher freiwillige sogenannte "Kirchgeld" aufstocken.
Selbstredend ist der Islam kein Teil Deutschlands, es gibt auch deshalb keinen Grund in Deutschland repräsentative Moscheebauten zu tolerieren oder gar zu fördern. Es ist rechtlich zu überprüfen, inwieweit die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Religionsausüberung unbedingt in Großmoscheen gewährleistet werden muß, noch dazu wenn dies von der ansässigen Bevölkerung nicht gewünscht wird. Gerade die Vorgänge im Nahen Osten und Nordafrika warnen hier vor einer falschen Toleranz.
Allerdings ist nicht der Islam an sich das Problem, was schon aus außenpolitischen Gründen problematisch wäre, sondern daß Problem ist die ungelöste Zuwanderungsfrage, die keinerlei Rückkehrperspektiven beinhaltet und somit sind die religiösen Probleme Folgeerscheinung der verfehlten Politik der letzten 40 Jahre. Die derzeitige Flüchtlingskrise und die größten Teil hilflosen Bekundungen von Schwarz und Rot machen die verfehlte Politik und vor allem die mangelnde Durchsetzung des Rechts für jeden augenscheinlich.
Auch wenn die germanisch-keltische Vorgeschichte eine nichtchristliche ist, und viel stärker erforscht werden muß, sind 1500 Jahre Christentum für unsere Kultur und Tradition prägend und somit nicht mit der Religionsausübung von Einwanderern, die seit maximal 50 Jahre in Deutschland sind und erst seit den 80er Jahren durch die verfehlte Familienzusammenführung wie auch immer heimisch geworden sind, vergleichbar.
Daß es in der CDU hierfür Leitkultur-Debatten um eine angebliche Integration braucht ist traurig genug. Auch ein längerer Besuch von Gästen ändert nichts am Hausrecht der Eigentümer und Bewohner.
Auch ist die Immigration von kulturell und religiös vollkommen anderen Menschen heute nicht mit früher stattgefundenen Einwanderungen z.B. der Hugenotten aus Frankreich,  der Bergarbeiter des Ruhrpotts aus Oberschlesien und Polen, oder der Aufnahme der Vertriebenen und Übersiedler aus Ost- und Mitteldeutschland nach 1945 vergleichbar. Alle früheren Einwanderer bildeten wenn überhaupt nur im ganz begrenzten Räumen eine starke Minderheit  und waren spätestens nach einer Generation integriert sprich assimiliert. Oder wird heute im Ruhrpott polnisch oder in Potsdam und Erlangen französisch gesprochen?

Auch ist dieses heikle Thema nicht nur sozialpolitisch zu sehen, sondern es geht um den grundsätzlichen Erhalt unserer Kultur und Identität, die durch die 68er- Kultur- und Moralzersetzung eh schon stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. So wurden von den Bildungsgurus dieser Generation die Dialekte jahrelang als rückständig diffamiert und gleichzeitig die Durchsetzung unserer Sprache mit Anglizismen ignoriert oder gar gutgeheißen.
Man hat die Rußlanddeutschen lieber in Plattenbaugettos im Osten und Trabantenstädte der westdeutschen Städte zusammengepfercht. In diesen konnten sie sich kaum einleben, da viele dieser Leute vom Land mit eigener Datsche kamen und große Familien hatten. Dementsprechend sind die Probleme der Rußlanddeutschen Jugend. Zusätzlich hat man auch noch zu viele echte Russen und andere Sowjetbürger, sogenannte Kontingentflüchtlinge aufgenommen, die die Integrierbarkeit der eigentlichen Rußland-Deutschen nicht besser machten und auch dem Ansehen der echten Rußland-Deutschen nicht dienlich waren. So ist für eine andere, auf kulturelle Eigenheiten rücksichtnehmende und identitätsstiftende Gesellschaftspolitik auch immer eine andere Wirtschafts- und Sozialpolitik notwendig, da heute Kulturen weniger durch Kriege und Seuchen bedroht werden, sondern durch Globalisierung, Migration und einseitiger Orientierung auf materiellen Wohlstand im Kapitalismus, wobei diese drei Ursachen meistens im direkten Zusammenhang stehen, oder die Folgen voneinander sind. Gerade viele Konservative, wertorientierte Anhänger der Union sollten endlich erkennen, daß die jahrzehntelange Kollaboration mit dem Kapital sich mindestens genauso negativ auf unsere Werte und Traditionen ausgewirkt hat, wie die gesellschaftspolitischen Änderungen durch die sog. 68er und ihren neomarxistischen Protagonisten in Unis, Medien und der Politik.
Jeder, der mit offenen Augen durch unsere Städte geht, sieht, daß der zweifelsohne noch vorhandene Wohlstand von der Substanz des Fleißes unserer Eltern- und Großelterngeneration verkonsumiert wird, daß die Infrastruktur verschlissen wird, daß man sich manchen Orts schon an Endzeiten der DDR erinnert fühlt. Und auch der gesellschaftliche Zusammenhalt nur noch mit größten Aufwand an Sozialausgaben, Kuschelpropaganda und Unterdrückung und Diffamierung einer nonkonformen Opposition aufrechterhalten werden kann. Krawalle in London, Malmö, Göteborg und den französischen Vorstädten sowie der 1. Mai in Berlin und Hamburg führen uns aber vor Augen, wo diese verfehlte oder besser nicht vorhandene Gesellschaftspolitik hinführen kann.


















 
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